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Baubeschreibung
Das Gebäude wurde als Teil einer historischen
militärischen Bebauung im Jahre 1899 errichtet;
anschließende Umnutzung als Schulgebäude der
Berufsbildenden Schule Oldenburg bis zum Jahre 2000; Anfang 2000
wurde das Gebäude für Zwecke der Fachhochschule
erworben; steht unter Denkmalschutz; voll unterkellerter
(Sockelgeschoss) zweigeschossiger verputzter Massivmauerwerksbau
(Klinker im Souterrain / Gebäudeecken, Fenstergewände
und Giebelecken in Sichtmauerwerk) mit teilausgebautem
Dachgeschoss; Satteldach mit roten Dachziegeln und Dachgauben;
Holzfenster mit Isolierverglasung; äußere
Erschließung von der Zeughausstrasse aus über
Haupteingang an der Ostseite des Gebäudes, sowie einem
Nebeneingang an der Nordseite; innere Erschließung über
zwei Treppenhäuser mit Stahlbetontreppe im nördlichen
bzw. südlichen Querflügel; Beheizung über eigene
Heizzentrale im Sockelgeschoss; wies bei Erwerb einen erheblichen
Instandhaltungsrückstau aufwies auf; Mängel wurden
insbesondere im Dachbereich und bei der Deckentragfähigkeit
festgestellt; der Giebel war bei dem Sturm im Jahre 2002
gebrochen und musste bis zum Baubeginn (2005) von außen mit
Stahlträgern gesichert werden; Dachstuhl, Geschossdecken,
Fenster und Türen, sanitäre Anlagen, Bodenbeläge
sowie Elektroinstallation und Grundleitungen sind komplett
erneuert worden; Nutzungsnahme durch die Fachhochschule im Juli
2008. Der Umbau kann fotografisch über einen entsprechenden
Link dieser Webseite nachvollzogen werden.
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Nutzung
Das Gebäude wurde insbesondere für Nutzungen des
Instituts "Hörtechnik und Audiologie" behindertengerecht und
auf aktuellem Stand der Technik ausgebaut. Im Sockelgeschoss
befinden sich neben den Hausanschlussräumen die
fachspezifische Werkstätten sowie mit Hörkabinen
ausgestattete Labor-/Praktikumsräume. In den
Seitenflügeln wurden mit Ausnahme eines Akustiklabors
(1.OG-Süd) und eines Tonstudios (2.OG-Süd) die dem
Institut zugehörigen Büroräume der Professoren und
Mitarbeiter untergebracht. Der Mitteltrakt des Gebäudes
wurde für den allgemeinen Veranstaltungsbetrieb mit
Seminarräumen (davon zwei mit ansteigendem Gestühl),
zwei EDV-Pools, neuen sanitären Anlagen sowie studentischen
Arbeitsräumen (2.OG) ausgebaut.
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Mängel/Probleme
Ähnlich wie bei den Gebäuden B und G ist auch bei
diesem Gebäude mit aufsteigender Feuchtigkeit in den
Fundamentsockeln zu rechnen.
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Bewertung/Perspektive
Das Gebäude ist 2008 komplett saniert worden. Der
räumlich und ästhetisch sehr gelungene Umbau bietet
Studierenden wie Beschäftigten optimale Arbeitsbedingungen.
Im südlichen Teil des Sockelgeschosses befindet sich noch
eine ca. 150 qm große, nicht ausgebaute
"Reservefläche". Hierfür liegen bereits durch das MWK
genehmigte Planungen zu einem Ausbau als "studentisches Kultur-
und Veranstaltungszentrum" vor. Die Finanzierung des Ausbaus ist
jedoch von der Hochschule zu leisten. Ein diesbezüglicher
Antrag auf Mittelzuweisung aus Studienbeiträgen ist 2009
gescheitert.
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