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Das Labor Mikrofertigung ist ein Labor des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften
und hier im Bereich Feinwerktechnik angesiedelt.
Mikrotechnische Fertigungsverfahren werden zukünftig weiter an Bedeutung
gewinnen. Im Zuge einer fortschreitenden Miniaturisierung feinwerktechnischer
Bauelemente und mechatronischer Baugruppen bilden Mikrotechnologien einen
sich ständig ausweitenden Arbeitsschwerpunkt.
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Das Labor Mikrofertigung hat seine Schwerpunkte in den folgenden Technologien:
Die Dünnschichttechnologie befasst sich mit der Erzeugung und Veränderung
funktionstragender Oberflächenschichten und Schichtstrukturen im Mikro- und
Nanometerbereich
Damit stellt sie eine Basistechnologie dar für den Einsatz in der
- Mikromechanik
- Mikroelektronik und
- Optik
Die Schichtdickenmessung dieser "Dünnschichten" erfolgt während des
Fertigungsprozesses mit Hilfe der Schwingquarzmethode.
Die nachträgliche Bestimmung der Schichtdicke wird im Labor mit Hilfe der
Interferenzmikroskopie durchgeführt.
Für detaillierte Strukturuntersuchungen stehen zur Verfügung ein
- Raster-Elektronenmikroskop und ein
- Atomic-Force-Microscope (AFM / Raster-Kraftmikroskop)
In dem Dünnschichttechnologiezentrum können alle gängigen
- PVD-Fertigungsverfahren durchgeführt werden.
- Hochvakuum bis 10 - 6 mbar
- Elektronenstrahlverdampfung
- DC- und RF-Sputtertechniken
- Reaktives Magnetronsputtern
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Zur Vermeidung von Verunreinigungen auf den funktionellen Schichten wird im
Mikrofertigungslabor unter Reinraumbedingungen gefertigt.
Für die elektrische Kontaktierung einzelner Mikrostrukturen wird im Labor
ein Thermokompressions-Bonder eingesetzt, mit dem 25µm dünne
Golddrähte aufgebondet werden können.
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Mit Hilfe der Lasertechnologie können
- Mikroschnitte und -bohrungen
- Mikroschweißungen
an unterschiedlichsten Bauteilen und Werkstoffen durchgeführt werden. |
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Die höchste Fertigungs-Präzision wird durch eine
- Strahlführung mittels fester Optiken
und
- NC-gesteuerter Verfahrtische erreicht.
Weiterhin ist eine Fertigung durch eine flexible Strahlführung mittels Lichtleiteroptik möglich.
Das Laserzentrum bietet weiterhin die Möglichkeit, einen CAM-Betrieb durchzuführen.
In einem Arbeitsgang wird im Laserzentrum
- Konstruiert, kompiliert und gefertigt.
Eingesetzt werden:
- ein Nd:YAG Festkörperlaser (Lasag KLS246)
- mit fester und Lichtleiteroptik
- das Programmiersystem Cagila
- ein Verfahrtisch mit 3 CNC gesteuerten Achsen und einer Drehachse
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Die Strukturierung der funktionstragenden metallischen oder dielektrischen Schichten erfolgt
üblicherweise mit Hilfe der Lithografie unter Einsatz von Masken.
Ausgangspunkt der optischen Lithografie ist eine dünne Beschichtung der Oberfläche mit einem
Foto-Resist.
Die datentechnisch vergrößert erstellte Maske wird optisch auf den M = 1:1 verkleinert und auf die Fotoresistschicht projiziert. Auf diese Weise werden
Im Labor für Mikrofertigung Strukturen bis zu 2µm auf dem Dünnschichtsubstrat erzeugt.
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