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Hauptarbeitsgebiete des im Juni 1998 neu gegründeten Instituts sind
die Fertigungsmesstechnik, die Ingenieurvermessung und die
Landesvermessung. Die dabei anfallenden Messaufgaben betreffen
Messobjekte verschiedenster Größenordnungen. Terrestrische und maritime
Bereiche mit Ausdehnungen von mehreren km können messtechnisch ebenso
erfaßt werden wie Deformationen von Bauwerken oder kleinste
Formabweichungen an Werkstücken. Im Bereich der messtechnischen
Softwareentwicklung werden für Sonderanwendungen im Vermessungswesen
und der Messtechnik spezielle Auswerte- und Visualisierungprogramme
erstellt.
Neben den modernsten klassischen Vermessungsinstrumenten kommen auch
GPS-Messgeräte sowie hochgenaue Industriemesssysteme zum Einsatz. Für
Präzisionsmessungen steht ein Messkeller zur Verfügung. Außerdem gehört
zum Institut die Geodätische Werkstatt des Fachbereichs Bauwesen und Geoinformation.
Das Institut beschäftigt sich ebenfalls mit der Kalibrierung von
Vermessungsinstrumenten wie z. B. elektronischen Tachymetern. Dazu hat
das IMA eine ca. 800 m lange Teststrecke in der Nähe von Oldenburg
erstellt. Das Institut bietet diese Kalibrierung auch als
Dienstleistung für Firmen und Behörden an.
Das IMA ist bestrebt, bestehende Kontakte zu Firmen der Region
auszubauen und neue Kontakte durch gemeinsame Projekte auf dem Gebiet
der Mess- und Auswertetechnik zu knüpfen. Außerdem soll die
Zusammenarbeit mit Nachbarwissenschaften wie z. B. dem Maschinenbau,
der Mathematik oder der Hydrographie intensiviert werden.
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