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Jade Hochschule
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FH-Studierende erleben akustische Höhepunkte in WienDer fliegende HörsaalDie Studierenden des Studienganges „Hörtechnik und Audiologie“ (H + A) bewegen sich wei-terhin auf historischem Boden. Nach dem Besuch des berühmten Londoner Tonstudios in der Abbey Road im letztem Jahr, flogen die Studierenden der Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/Wilhelmshaven Anfang November mit dem Flugzeug nach Wien. Besucht wurden der traditionsreiche Wiener Musikverein, in dem sie exklusiv die Wiener Philharmoniker erlebten durften, das Wiener Konzerthaus und die Studios des österreichischen Rundfunks (ORF). Zum Abschluss der Exkursion konnten die Studierenden einem Vortrag über das akustische Aufspüren von weltweiten Atomwaffentests bei den Vereinten Nationen beiwohnen.
Studierende erleben Wien mit eigenen Augen und Ohren Erstes Ziel der Exkursion war der traditionsreiche Wiener Musikverein, in dessen Gebäude sich mehrere berühmte Konzertsäle befinden. Der "große Musikvereinssaal" gehört dabei zu den besten Konzertsälen auf der ganzen Welt. Aufgrund der persönlichen Kontakte des Lehrbe-auftragten für Tonstudiotechnik, Michael Brammann, der mehrfach für seine Arbeiten als Tonmeister international ausgezeichnet wurde, erhielten die Oldenburger Studierenden nicht nur eine Führung durch den gesamten Musikverein sondern auch die seltene Möglichkeit, eine Orchesterprobe der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Seiji Ozawa zu erleben. Weitere Ziele waren die Besuche des Wiener Konzerthauses und des österreichischen Rundfunks (ORF). Hier konnte sich die Gruppe u.a. den Mozartsaal, der als weltbester Kammermusiksaal gilt, anhören sowie einen Einblick in moderne Radio-Produktionsbedingungen gewinnen. Vermittelt durch Dr. Uwe Simmer, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei „Hörtechnik und Audio-logie“, erhielten die Studierenden einen Einblick in die Wiener Firma AKG, die u.a. Kopfhörer und Mikrofone herstellt. Anhand von Vorträgen aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie während einer Werksbesichtigung konnte die Gruppe sich über eine mögliche berufliche Zukunft im Bereich der Hörtechnik informieren. Vereinte Nationen öffnen ihre Türen Der abschließende Besuch führte in das Gebäude der Vereinten Nationen, wo die CTBTO Preparatory Commission (The Preparatory Commission for the Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization) auf politischem und technischem Wege darüber wacht, dass weltweit der "Vertrag über das umfassende Verbot von Nuklearexplosionen" eingehalten wird, sobald er durch Ratifizierung der verschiedenen Nationen in Kraft tritt. Mögliche akustische oder seismische Veränderungen durch Atomwaffentests sollen dann mittels eines weltumspannenden Netzes von Sensoren, kontinuierlich erfasst und analysiert werden. Die weltweit erhobenen Messwerte laufen zur Auswertung im internationalen Datenzentrum in Wien zusammen, wovon sich die Studierenden persönlich überzeugen durften. "Dieser Besuch war sowohl aufgrund des spürbaren internationalen Klimas innerhalb den Vereinten Nationen als auch aufgrund der heutigen technischen Möglichkeiten für die Studierenden und für uns Dozenten gleichermaßen beeindruckend", berichtet Prof. Dr. Martin Hansen. Dr. Hansen unterrichtet im Studiengang „Hörtechnik und Audiologie“ u.a. die Fächer „medizinische Akustik“ sowie „Psychoakustik“ und organisierte den Besuch bei der CTBTO für die FH-Studierenden. Wohin es im nächsten Jahr gehen soll, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall bekommen die Studierenden des in Deutschland einzigartigen Studienganges, auch im nächsten Jahr wieder die Möglichkeit, exklusiv auf historischem Boden zu wandeln, um alles mit eigenen Augen und Ohren erleben zu dürfen.
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